Als hier die Hutmacher arbeiteten
Bis 1810 war die Kaiserstraße unter dem Namen „Unter den Hutern“ bekannt. Er erinnert an die Hutmacher, die hier seit dem Mittelalter ansässig waren. Handwerk und Handel gehörten damit schon früh zum Charakter der Straße.

Eine Straßenwelt im Wandel
Die kolorierte Aufnahme von 1901 zeigt dicht gereihte Fassaden, Geschäftsschilder und eine Architektur voller Details. Sie lädt dazu ein, auf einem Spaziergang alte Ansichten und heutige Perspektiven miteinander zu vergleichen.
Neubeginn nach dem Krieg
Die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs veränderten die Kaiserstraße tiefgreifend. Das Haus Kaiserstraße 38 steht für den anschließenden Wiederaufbau: Der denkmalgeschützte Bau wurde 1949 nach Plänen von Wilhelm Schlegtendal errichtet und greift traditionelle Gestaltungsformen auf.

Heute mit neuen Augen entdecken
Zwischen Königstraße und Josephsplatz verbindet die Kaiserstraße heute unterschiedliche Einkaufserlebnisse mit Kunst, Design und Gastronomie. Ihre Geschichte macht den Besuch um eine Perspektive reicher: Wer genau hinsieht, entdeckt hinter den Schaufenstern auch die Entwicklung der Stadt.
Quellen: Tourismus Nürnberg · Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege